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Very British

  • Gattung: Konzert-Ouvertüre
  • Besetzung: Blasorchester (Ha)
  • Komponist: Roland Mair-Gruber
  • Uraufführung: 12.03.2016: Bauernmusikkapelle St. Johann im Pongau, Leitung: Stefan Gfrerer
  • Dauer: ca. 6:30

 

Die Konzert-Ouvertüre „Very British“ verarbeitet die Eindrücke einer England-Reise, die Roland Mair-Gruber in jungen Jahren gemacht hat. Wie der Titel bereits andeutet, wird musikalisch auf die glorreiche, majestätische englische Musik angespielt und zahlreiche Sehenswürdigkeiten aus und um London beschrieben. Das Werk wurde im Rahmen des Frühlingskonzertes 2016 der Bauernmusikkapelle St. Johann, das ebenfalls unter dem Motto „Very British“ stand, unter der Leitung von Stefan Gfrerer, uraufgeführt.

Die Ouvertüre ist thematisch in mehrere Teile gegliedert. Den besonderen Reiz dieses Stückes macht die breite Instrumentierung und der stetige Wechsel aus Solopassagen verschiedener Instrumente (Flöte, Oboe, Klarinette, Fagott, Euphonium, Horn) und dem vollen Tutti-Klang des Orchesters aus. Da die Solostellen ebenfalls (als Stichnoten) in anderen Stimmen notiert sind, lässt sich dieses Werk auch ohne komplette sinfonische Besetzung aufführen.

„Very British“ beginnt mit einer heroischen Eingangsfanfare, die direkt in den Satzteil „London“ überleitet. Hier stellt ein Solo-Euphonium zum ersten Mal das prägnante London-Thema vor, das im Laufe des Stückes häufig wieder aufgenommen und thematisch verändert wird. Dieser Teil spiegelt sowohl das imposante Stadtbild von London, als auch das geschäftige Treiben der Bevölkerung wider. Daraufhin folgt ein kurzer Abstecher Richtung „Buckingham Palace“, dessen schreitender, erhabener Gestus das weltberühmte „changing of the guards“ untermalt. Während ein lyrisches Doppelsolo zwischen Flöte und Oboe das Geschehen am Buckingham Palace abrundet, führen dudelsackähnliche Klänge der Klarinetten zum „Brighton Pier“. Die Melodie entfaltet sich hier über endlos scheinende Borduntöne, ehe sich der Teil im Orchester-Tutti dem Höhepunkt nähert. Fagott- und Horn-Solo führen motivisch zurück nach London. Der Schlussteil der Ouvertüre trägt den Titel „London Eye – The View Over London“. Bei einer Fahrt mit dem Londoner Riesenrad überblickt man die ganze Stadt. Somit verbindet der Schlussteil alle bereits vorgestellten Themen, verknüpft diese mit „drehenden“ Sechzehntelbewegungen im Holz und in den Stabspielen, und führt das Werk zu einem grandiosen Schluss.


Very British kann im Shop als PDF-Datei heruntergeladen werden:

Instrumentation:

Full Score

C Piccolo
C Flute 1/2
C Oboe 1/2
F English Horn
C Bassoon 1/2

Eb Clarinet
Bb Clarinet 1-3
Bb Bass Clarinet
Bb Contrabass Clarinet (optional)
Eb Alto Saxophone 1/2
Bb Tenor Saxophone
Eb Baritone Saxophone

F Horn 1-4
Bb Trumpet 1-4
C Trombone 1/2
C Bass Trombone
C Euphonium (B.C.) / Bb Euphonium (T.C.)
C Tuba 1/2
String Bass

Timpani
Mallets 1 (Glockenspiel, Tubular Bells)
Mallets 2 (Marimba, Tubular Bells)
Percussion 1 (Snare Drum, Bass Drum)
Percussion 2 (Cymbals, Triangle, Sus. Cymb., Tamtam, Chimes)